Impressum: © IM Ing. Hans Peter Müllner
Zuchttechnik
    Landesverband 
der burgenländischen Bienenzuchtvereine  
Die Königinnenzucht läuft nach einem festgelegten Zeitplan ab. Diesen Zeitplan kann man sich auch in digitaler Form als APP fürs Handy oder Tablett herunterladen . (z.B. BIOEQueen von Walter Haefeker) Gestartet wird mit dem Umlarven. Dazu gibt es mehrere Hilfsgeräte z.B.: 1. Schweizer Umlarvlöffel 2. Chinesischer Umlarvlöffel 3. Schweizerumlarvnadel Der entscheidendste Punkt bei der Königinnenzucht ist die Auswahl der Larve.
Von diesem Wabenausschnitt sind nur folgende Larven verwendbar. Man verwendet nur ungefähr 1-tägige Larven, grundsätzlich sind es die Larven, welche man am schlechtesten erkennen kann.
Man fährt nun mit dem Umlarvinstrument unter die Larve und hebt sie heraus und legt sie, genauso wie man sie herausgenommen hat , in den Weiselbecher wieder ab. Für diese Tätigkeit braucht man gute Augen und eine ruhige Hand. Wenn man schon bebrütete Waben verwendet, sind die Larven auf dem dunklen Hintergrund besser erkennbar.
Hier wird das Nicotsystem verwendet.
Nachdem die komplette Zuchtlatte belarvt ist, wird sie ins Pflegevolk gehängt.
Man kann schon nach einem Tag feststellen, ob die Pflegeserie gelungen ist.
Die erfolgreiche Annahme wird durch den beginnenden Wachssanbau erkannt. Normalerweise werden bei einem guten Pflegevolk >90% der Zellen angenommen. Wird keine Zelle angenommen, ist meist irrtümlich eine Königin ins Pflegevolk gelangt.
Nach mehr als 4. Tagen sind die Königinnenzellen bereits verdeckelt und müssen gekäfigt werden.
Dazu stülpt man den Schlüpf- und Verschulungskäfig über die ausgebauten Zellen.